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Kommandos

Kommandos


Dies sind die 19 Kommandos, die mein Hund befolgte. Sie sind teilweise der Ausbildung für Blindenführhunde entlehnt. Es sind italienische Worte, die auch in anderen Sprachen gut ausgesprochen werden können. Ein Blindenführhund kennt um die 40 Kommandos. Sie können auch Hundebefehle in einer anderen Sprache benutzen.

Befehl Bedeutung
apport etwas bringen oder tragen
a terra Sich hinlegen (mit Fingerzeig, wohin)
aufpassen Acht geben, es passiert etwas Aussergewöhnliches
ferma Stehen bleiben
gib Hergeben, was sie im Maul hat
hopp Hinaufspringen
komm Herankommen
laut Bellen
libera Den Hund freigeben
nein! Von irgend etwas abhalten
piede Bei Fuss gehen
posto An den (Schlaf)Platz gehen
raus Hinaus gehen und draussen bleiben
resta Am Ort bleiben
sed Sich hinsetzen
stacca Sich entleeren
such Etwas bestimmtes suchen
warten Warten (für einen kurzen Moment)
okay Okay, du darfst

apport = Apportieren, etwas herbringen oder etwas tragen

Apport ist ein praktischer Befehl, den man während des Spiels üben kann. Mein Hündin war zwar eher der Typ, der etwas behalten wollte, als es mit mir zu teilen. Sie lernte dann später, dass ich den Ball oder was auch immer nur werfe, wenn sie ihn mir vorher bringt. Ich machte keinen Schritt, um das Spielzeug irgendwo zu holen. Ich hatte verpasst, den Befehl schon mit dem Welpen zu üben und konsequent ausführen zu lassen. Sie schien trotzdem genau zu wissen, was gemeint ist, denn ich liess sie manchmal etwas tragen, aber nur an der Leine, weil sie sonst mit dem Gegenstand gespielt hätte. Sie konnte Gegenstände, die man ihr gab, jemand anderem bringen, dessen Namen sie kannte (wenn nicht, wusste sie nicht, wer gemeint ist).

Wenn ich in der freien Natur Stöckchen geworfen hatte, musste ich darauf achten, dass sie sah, wo es hin fiel, ansonsten fand sie es nur nach langer Suche oder gar nicht. Da zeigte sich der Apportierhund. Der Labrador bleibt beim Jäger, bis dieser ein Tier, z. B. eine Ente, erlegt hat. Der Hund beobachtet genau, wo das Tier hinfällt, rennt dann zielsicher da hin und apportiert es in seiner weichen Schnauze, ohne es zu verletzen.

a terra = sich hinlegen, mit Fingerzeig, wohin

Auch hier liegt der Zauber darin, bereits die Absicht des Welpen, sich hinzulegen, zu erkennen und ihm sofort den dazugehörigen Befehl A TERRA mitzugeben. Als zusätzliches Sichtzeichen zeigte ich mit dem Zeigefinger nach unten. Mein Hund hatte innerhalb weniger Tage begriffen, worum es ging, blieb aber nicht liegen, bis ich ihn freigab. Ich habe darauf hin die Zeit, bis ich ihm erlaubte, aufzustehen, verkürzt und dann langsam wieder verlängert. Mit dem Hör- und Sichtzeichen zusammen brachte ich meinen Hund auch draussen dazu, sich hinzulegen, wenn zum Beispiel ein Hund kam, dem ich nicht ganz traute. So nahm er auf meinen Befehl hin eine für Hunde beschwichtigende Stellung ein und ein allfällig geplanter Angriff erfolgte nicht.

aufpassen = acht geben, es passiert etwas Aussergewöhnliches

Das AUFPASSEN! hat sich einfach so ergeben. Es klopfte an der Türe. meine Hündin erschrak, stellte die Nackenhaare und bellte. Ich sagte AUFPASSEN! und seitdem knurrte und bellte sie, sobald ich dieses Wort sagte. Sie wusste dann zwar nicht, worauf sie Acht geben soll und suchte aufgeregt herum, aber immerhin. Hätte sich jemand genähert, der mir unheimlich vorgekommen wäre, hätte ich wenigstens den Eindruck erwecken können, ich hätte einen gefährlichen Hund bei mir. Im Ernstfall hätte ich nur hoffen können, dass der freudig wedelnde Schwanz nicht ihren wahren Charakter verraten hätte.

ferma = stehen bleiben

Dieser Befehl ist sehr praktisch, wenn man den Hund vor der Türe trocken reiben und und ihm die Pfoten reinigen möchte. Auch bei der Fellpflege ist es angenehm, wenn das Tier stehen bleibt. Auch FERMA haben wir vom ersten Tag an geübt, aber es brauchte viel Geduld, meinem Hund begreiflich zu machen, dass ich nicht nur wollte, dass er auf den Pfoten steht, sondern sich auch nicht bewegt. Junge Hunde können und wollen einfach nicht still stehen. Um den Hund daran zu hindern, sich zu setzen oder hinzulegen, kommt man ihm am Besten zuvor, indem man die Hand mit den Fingern nach oben unter den Bauch hält. Sobald er das Hindernis spürt, steht er wieder.

gib = hergeben, was der Hund im Maul hat

Es kam häufig vor, dass mein verfressenes Labrador Mädchen etwas zwischen den Zähnen hatte, was dort nicht hingehörte. Das Sichtzeichen zu GIB sind Zeige- und Mittelfinger, die eine Art „komm“ Bewegung ausführen. Meine Hündin reagierte besser auf dieses Handzeichen als auf den Befehl. Anfangs nahm ich gleichzeitig mit dem „GIIIIIB“ ausgesprochenen Befehl den Gegenstand aus ihrem Maul. Da sie aber, auch wenn sie den Gegenstand hergeben wollte, immer nochmals schnell nachfasste, hörte ich damit auf. Sie musste den Gegenstand vor meine Füsse legen. Sehr gut funktionierte das, wenn ich sie sitzen liess. Dann legte sie nämlich gleichzeitig den Gegenstand oder was auch immer hin und setzte sich.

hopp = hinaufspringen

Den Blindenhunde-Führern wird empfohlen, die Fellpflege auf einem etwa 60 cm hohen Tisch vorzunehmen. Es ist sehr angenehm, sich dafür nicht bücken zu müssen. Der Befehl, auf diesen Tisch zu springen, lautet TAVO. Auf dem Tisch muss der Hund in jedem Fall mit FERMA stehen bleiben. Als ich versuchte, meiner Hündin, dieses Kommando beizubringen, dachte ich nicht weit genug voraus. Ich platzierte also eine Hand auf dem Tisch und ermunterte sie mit TAVO, hinauf zu springen. Bis sie sich bewusst wurde, dass sie so hoch springen konnte, hob ich sie unter ständiger Wiederholung des Kommandos hinauf. Dann wurde das Fell gebürstet, was sie sehr mochte.

Ein Zeichen, dass der Hund mehr gelernt hat, als man ihm beibringen wollte ist, wenn er auf jeden Tisch springt, um zu zeigen, dass er gebürstet und gestreichelt werden möchte. Darauf hin habe ich TAVO ad acta gelegt und nur noch HOPP benutzt. Diese Änderung war praktisch, denn mit demselben Befehl sprang sie auch ins Auto.

komm = herankommen

Ein Welpe hört sehr schnell auf seinen Namen. Kommt er angetrottet, hängt man noch schnell das KOMM hinten an. Der Hund muss Sie berühren. Erst dann dürfen Sie loben. Schimpfen Sie nie mit ihm, wenn er auf Befehl oder auch freiwillig zu Ihnen kommt. Er soll das Herankommen immer mit etwas Positivem verbinden. Würden Sie ihn in diesem Moment ausschimpfen, würde er die Schelte mit dem Herankommen verbinden und nicht mit dem, was er vorher falsch gemacht hat. Mein Tier beherrschte das Kommando KOMM nicht zuverlässig. Waren andere Hunde in der Nähe oder hatte sie sich entschlossen, in einen Bach zu rennen, war der Ruf SINA, KOMM vergeblich. Ich arbeitete weiter daran, indem ich ihr ein Leckerli gab, wenn sie in einer solchen Situation gehorchte. Als Sichtzeichen klopfte ich mir zusätzlich mit der Hand seitlich auf den Oberschenkel. Seitlich deshalb, damit die Bewegung von Weitem gut sichtbar ist. Das hat auch tatsächlich funktioniert.

laut = bellen

Der Labrador ist kein Wachhund, er bellt nicht oft. Ich brachte meinem Hund das Bellen auf Befehl innerhalb einer einzigen Übung bei. Er winselte, wenn er raus musste. Ich ging mit ihm zur Türe, öffneten sie aber nicht. Das brachte ihn schier zur Verzweiflung, also war er schon geneigt, zu reklamieren. Ich deutete mit Zeige- und Mittelfinger auf meine Wange und sagte LAUT. Er bellte und durfte raus. In der Regel brauchte ich das Hör- und das Sichtzeichen, damit er bellte. Im Sitzen konnte er übrigens nicht bellen. Es katapultierte ihn automatisch in die Höhe, wenn er bellte, und schon stand er.

libera = den Hund freigeben

LIBERA heisst frei, der Hund kann tun und lassen, was er will, sofern er die Regeln einhält. Übungen schloss ich immer mit SED ab, lobte und gab den Hund dann mit LIBERA frei. Auch aus POSTO, A TERRA oder SED entliess ich ihn mit LIBERA.

 

nein! = von irgend etwas abhalten

Dieser Befehl muss wohl nicht näher erläutert werden. NEIN ist nein und jeder Hund wird schon alleine aufgrund des Tonfalls innehalten, was immer er auch gerade tut oder gerade tun will. Übrigens verfehlt auch ein warnendes „ssssssss“ seine Wirkung nicht.

piede = bei Fuss gehen

Diese Übung muss ein Hund einfach beherrschen. Es gibt nichts Unangenehmeres, als mit Taschen bepackt einen Hund an der Seite zu haben, der in alle Richtungen zieht. PIEDE galt bei uns auch mit Leine. Dabei hat sich der Hund nur auf die Person am anderen Ende zu konzentrieren. Meine Hündin beherrschte PIEDE nur, wenn sie nicht von anderen Menschen oder Tieren abgelenkt wurde. Damit sie auch in der Stadt eine angenehme Begleiterin war, kaufte ich ein Halti. Damit klappt es prima.

posto = an den (Schlaf)Platz gehen

Dem Welpen zeigt man zuerst seinen Platz, an dem er sich sicher fühlen soll. Hier kann er machen, was er will: sitzen, liegen, stehen, sich mit dem Kauknochen beschäftigen oder was auch immer, aber er darf sich nicht weg bewegen. Der Schlafplatz soll von Zugluft geschützt sein und dem Hund als Beobachtungsposten dienen. Von hier aus sollte er einen guten Überblick haben. Meine Hündin hatte sofort gelernt, dass das ihr Platz war, aber ich musste auch höllisch aufpassen, dass sie nicht weglief, wenn sich irgendwo etwas Interessantes tat. Sie war etwa zwei Monate alt, als ich sie an den Platz schickte, sie aber partout nicht gehorchen wollte. Etwa zehn Minuten lang versuchte ich mit Liebe und Geduld, sie zum Gehorsam zu überreden – vergeblich. Dann platzte mir der Kragen. Wie es die Mutter des Welpen in einem solchen Fall auch machen würde, packte ich sie am Nackenfell und schüttelte sie heftig (s. Mail unten). Seitdem ist POSTO der Befehl, den sie in jeder Situation sofort ausführt, selbst wenn ich flüstere.

Zum Schütteln am Nackenfell bekam ich ein korrigierendes Mail von Sandra

SchnauzengriffNackenfellschütteln ist verboten! Schnauzengriff ist angesagt!
…Bitte tu mir den Gefallen und lass das Nackenfell schütteln weg! Früher hat man angenommen, dass die Hundemutter das macht, um die Welpen zu erziehen. Mittlerweile weiss man, dass dem nicht so ist! Das Nackenfell schütteln wird einzig und allein dazu verwendet Beute tot zu schütteln! Klar, dass der Hund mit den Fehlern sofort aufgehört hat, schliesslich möchte er gerne noch länger leben. Nur machst Du dadurch viel aufgebautes Vertrauen kaputt (auch wenn Du es nicht gemerkt hast). Was würdest du denn machen, wenn Dein Freund Dir die Pistole an den Kopf hält, weil Du das Essen verbrannt hast? Sorry für den schlechten Vergleich. Eine Hundemutter und Wölfe erziehen sich durch einen Schnauzengriff: sie beissen dem Hund über die Schnauze (dies soll auch durch das Halti imitiert werden). Also bitte tu mir und Deinem Hund den Gefallen und nimm statt dessen Deine Hand und lege sie um seine Schnauze, so wie es auf dem Foto gezeigt wird.

raus = hinaus gehen und draussen bleiben

Dieser Befehl ergab sich in meinem Gartenhäuschen. Mein Labi Mädchen hatte, Gott weiss warum, hinein gepinkelt und ich beschloss deshalb, dass sie nicht mehr hinein darf. Gleich vor der Türe lag ein Teppich, das Plätzchen war windgeschützt. Da durfte sie bleiben. Meine Hündin war nicht dumm, manchmal schon fast durchtrieben. Sie legte sich brav hin. Etwas später räkelte sie sich mit ausgestreckten Beinen auf dem Bauch und legte die Vorderpfoten auf die Schwelle. Einige Minuten später streckte sie sich wohlig, um bei dieser Gelegenheit zufällig noch weiter über die Schwelle zu rutschen, die Vorderbeine waren drin. Ich beobachtete sie, das Lachen verkneifend, aus den Augenwinkeln. Es dauerte nicht lange, und sie hatte sich mit dieser Technik zu drei Viertel ins Häuschen gemogelt. Ein scharfes RAUS!, aus der Not geboren, und sie zog sich wieder zurück. Dieses Spiel praktizierte sie häufig und ich stellte fest, dass sie genau wusste, dass die Schwelle die Grenze war. Musste ich sie mit RAUS daran erinnern, dass sie nicht hinein durfte, zog sie ihre Pfoten millimetergenau bis zum äusseren Schwellenrand zurück.

Auch zu Hause kannte sie den Unterschied zwischen draussen und drinnen und sie hielt sich millimetergenau daran. Mit der Zeit änderte sich dieser Befehl auf ein im Klang angenehmeres „uuuuusä“. Das ist Schweizerdeutsch.

resta = am Ort bleiben

Mit RESTA musste mein Hund da bleiben, wo er gerade war. Leider klappt das nur an ihm vertrauten Orten. Ich konnte ihn niemals unangebunden vor einem Geschäft warten lassen, abgesehen davon, dass ich ihn nie alleine liess. Die Angst, dass er gestohlen werden könnte, war zu gross. Zudem wäre er freiwillig mit jedem mitgegangen, der freundlich war. Das Sichtzeichen zu RESTA ist die ausgestreckte Handfläche gegen den Hund, quasi das Stoppzeichen.

sed = sich hinsetzen

Es gilt dasselbe wie beim Hinlegen. Als Sichtzeichen zeigte ich mit dem Zeigefinger nach oben. Diesen Befehl beherrschte meine Hündin. Auch hier muss man mit Konsequenz darauf hinarbeiten, dass der Hund sitzen bleibt, bis man ihn freigibt. Beim Üben darf man also nicht vergessen, ihn freizugeben. Dank des Sichtzeichens setzt sie sich auch während unserer Spaziergänge hin, wo immer sie ist. Das ist wichtig, wenn sich ein Auto nähert oder ein unbekannter Hund.

stacca = sich entleeren

Um meinen Hund möglichst schnell beizubringen, dass er drinnen nicht darf, versuchte ich, ihm zuvorzukommen. Wenn er musste, wollte ich mit ihm bereits am richtigen Örtchen sein. Ich forderte ihn mit STACCA auf, sich zu entleeren und lobte danach ausgiebig. Dass man, um konsequent zu sein, auch durchaus zwanzig Minuten warten muss, gehört dazu. Bis mein Welpe stubenrein war, durfte er sich beim nächsten Baum entleeren. Das Plätzchen hielt ich natürlich sauber. Nachdem die Staccas von täglich zwanzig auf etwa sieben reduziert waren, ging ich mit ihm in die nähere Umgebung. Er begriff sofort und machte ab da nicht mehr beim nächsten Baum. Spazieren war viel interessanter.

such = etwas Bestimmtes suchen

Auch diese Sache hat sich von selbst ergeben. Sie hatte schon begriffen, dass mit KNUDDEL ihre Schmusekatze (Stofftier)  gemeint ist. Als ich beim Aufräumen Knuddel nicht finden konnte, forderte ich sie mit „Wo ist Knuddel? Such!“ auf, das Stofftier zu suchen und schon war es passiert. Mit SUCH fing sie sofort an zu suchen und meistens auch das richtige. Bei SUCH KNOCHEN suchte sie ihren Kauknochen, brachte dann aber oft zuerst mal den Gummiknochen (ist ja meine Schuld, wenn ich mich nicht präzise ausdrücke . Mit SUCH SCHLAUCH brachte sie den Schlauch und wenn der Tennisball von der Spielwiese ins hohe Gras kullerte, musste ich nur sagen SUCH. Dann rannte sie los, fand den Ball und kam wieder zurück. Erinnern Sie sich noch an Rico, der 200 Stofftiere zuordnen kann und Wettkönig geworden ist?

warten = warten (für einen kurzen Moment)

Nachdem ich gelernt hatte, dass niemals der Hund vorausgeht, führte ich das WARTEN ein. Auch wenn ich ganz normal das Haus verliess, musste sie warten, bis die Rudelführerin zuerst die Schwelle übertreten hatte. Dann wurde sie mit OKAY aufgefordert zu folgen. Und dann war da noch das Problem, dass wenn jemand klopfte oder klingelte, dass sie ausser sich vor „schau mal, was ich für ein guter Wachhund bin“ bellend und knurrend zur Türe rannte. Ich musste direkt um den Platz kämpfen, um die Türe aufmachen zu können und sie stürzte sich sofort auf den Menschen draussen, ohne zu schauen, wer es denn war. Mit WARTEN hielt ich sie in einigem Abstand zur Türe zurück, bis ich die Person vor der Türe gebeten hatte, den Hund zu ignorieren. Das half.

Das WARTEN war auch wichtig, wenn ich im Auto die Heckklappe öffnete. Sie blieb dann sitzen, bis ich die Leine befestigt hatte. Dann forderte ich sie mit PIEDE auf, heraus zu springen und direkt an mein linkes Bein zu kommen. Ohne dieses Ritual wäre sie sofort aus dem Auto gesprungen und herum getanzt.

okay = okay, du darfst

OKAY ist ein viel verwendetes Schlüsselwort. Ich brauchte es beim Fressen, wo sie sich erst drauf stürzen durfte, wenn das OKAY kam. Beim Aussteigen aus dem Auto wendete ich es nach dem WARTEN ebenso an wie auch um ihr etwas zu erlauben. Wenn sie also zum Beispiel PIEDE lief und ihre Freundin Manif kam entgegen, dann wurde sie mit dem OKAY oder auch mit LIBERA freigelassen. Grundsätzlich ist OKAY die Erlaubnis, das zu tun, was sie gerade im Sinn hat.

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Mein Hund *Krümel* ein Cavalier King Charles Spaniel, mit Frauchen  
   
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