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giftige Pflanzen etc. für Hund + Katze

Auflistung giftiger Pflanzen – Giftstoffe – Nahrungsmittel etc.



Diese Liste ist nicht vollständig. Weitergehende Informationen finden Sie z.B. im Internet unter Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie (www.vetpharm.unizh.ch).

Giftige Zimmerpflanzen


Alpenveilchen (Cyclamen persicum) - Hund und Katze
Ficus Arten (Ficus spp ) inkl. Feigenbaum (Ficus carica), Gummibaum (Ficus elastica), Birkenfeige (Ficus benjamini), Banyanbaum (Ficus benghalensis), Bobaum (Ficus religiosa), Geigenfeige (Ficus lyrata), Kletterficus (Ficus pumila ) sowie Ficus diversicola und Ficus magnolioides - Hund und Katze
Christdorn, Stechplame (Ilex aquifolium) als Weihnachtsdeko - Hund und Katze
Dieffenbachie (Dieffenbachia - Hund und Katze
Drachenbaum (Dracaena spp.) - Katze
Drudenfuß (Mistelzweig zu Weihnachten !!) - (Viscum album) - Hund, Katze?
Einblatt (Spathiphyllum floribundum) - Hund und Katze
Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) - Katze
Fensterblatt (Monstera deliciosa) - Hund und Katze
Flamingoblume (Anthurium scherzerianium) - Hund und Katze
Klivie (Clivia miniata) - Hund und Katze
Korallenbaum, -kirsche,-strauch (Solanum pseudocapsicum) - Hund und Katze
Kroton, Wunderstrauch, Krebsblume (Codiaeum variegatum) - Hund und Katze
Philodendron (Philodendron ssp.) - Hund und Katze
Weihnachsstern (Euphorbia pulcherrima) - Hund und Katze
Zimmerkalla (Zantedeschia aethiopica) - Hund und Katze

 

Giftige Garten - und Wildpflanzen


Alpenrose , Azalee (Rhododendrom spp.) - Hund und Katze
Adonisröschen (Adonis vernalis) - Hund und Katze
Akelei (Aquilegia vulgaris) - Hund und Katze
Alfalfa, Luzerne (Medicago sativa) - Hund und Katze
Amaryllis, Ritterstern (Hippeastrum spp.)- Hund und Katze
Anemone (Anemone nemorosa) - Hund
Aronstab (Arum maculatum) - Hund
Blauregen (Wisteria sinensis) - Hund und Katze
Buchsbaum (Buxus sempervirens) - Hund und Katze
Christdorn, Stechplame (Ilex aquifolium) - Hund und Katze
Clematis, Waldrebe (Clematis spp.) - Hund und Katze
Eibe (Taxus baccata) - Hund und Katze
Engelstrompete (Beaucarnea und Datura suaveoleons) - Hund und Katze
Efeu (Hedera helix) - Hund und Katze
Fingerhut (Digitalis pururea) - Hund und Katze
Fliegenpilz (Amanita muscaria) - Hund und Katze
Geissblatt (Lonicera xylosteum)- Hund und Katze
Ginster (Cytisus spec.) - Hund und Katze
Goldregen (Laburnum anagyroides) - Hund und Katze
Heliotrop, Vanilleblume (Heliotropium arborescens; Heliotropium peruvianum) - Hund und Katze
Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) - Hund und Katze
Hortensie (Hydrangea ssp.) - Hund und Katze
Hyazinthe (Hyacinthus orientalis) - Hund und Katze
Iris, Sumpf-Schwertlilie, Wasserlilie (Iris pseudacorus) - Hund und Katze
Kirschlorbeer, Zierlorbeer (Prunus laurocerasus) - Hund und Katze
Lebensbaum (Thuja occidentalis) - Hund und Katze
Maiglöckchen, Maiblume (Convallaria majalis) - Hund und Katze
Narzissen (Narcissus spp.) - Hund und Katze
Osterglocke, gelbe Narzisse, falsche Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) - Hund und Katze
Oleander (Nerium oleander) - Hund und Katze
Pfaffenhütchen (Euonymus europaea) - Hund und Katze
Rittersporn (Delphinium consolida)- Hund und Katze
Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) - Hund und Katze
Tollkirsche (Atropa belladonna) - Hund und Katze
Tulpe (Tulipa spp) - Hund und Katze
Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyprissias) - Hund und Katze

 

 

Giftige Nahrungsmittel:
Was sollten unsere Vierbeiner nicht essen ?


Nicht alles was uns schmeckt, ist auch für unsere Haustiere gut. Im folgenden eine Auflistung von unverträglichen bzw. giftigen Nahrungsmitteln für Hund und Katze. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Alfalfa - Sprossen Die enthaltenen Phytoöstrogene können Fruchtbarkeitsstörungen verursachen.

Avocado Die in der Avocado enthaltene Toxin-Komponente ist Persin (nicht in allen Avocadosorten). Es befindet sich in allen Teilen der Pflanze und führt zu schweren Schädigungen des Herzmuskels und damit zu Atemnot, Husten, Ödeme und Bauchwassersucht. Eine Vergiftung endet in der Regel tödlich.

Alkohohl Auch Medizin; Bachblüten z.B. immer mit Wasser anmischen; bei homöopathischen Mitteln Globuli und nicht Tropfen verwenden.

Aspirin sowie Paracetamol, Voltaren oder Ibupropfen wird von unseren Haustieren schlecht abgebaut und ausgeschieden, deshalb kann es bei zu hoher Dosierung und zu langer Behandlungsdauer zu Vergiftungen  
Bärlauch und Knoblauch Das enthaltene Alliin kann eine hämolytischer Anämie verursachen.

Beeren Einbeere, Faulbaum, Goldregen, schwarzer Holunder, Kermesbeere, Kirschlorbeer, Echter Kreuzdorn, Gemeiner Liguster, Schwarzer Nachtschatten, Schneeball, wolliger Schneeball, Immergrüner Schneeball, Tollkirsche, Weisswurz

 

Bohnen roh Es sind nur rohe Bohnen für Hunde giftig. Die rohe Gartenbohne enthält den Giftstoff Phasin, welcher aber durch den Kochvorgang inaktiviert wird. Bohnen müssen deshalb immer gekocht und nur in kleinen Mengen verfüttert werden, da sie sonst zu Blähungen führen können.

Eicheln
Die Menge macht sie giftig, denn die Eiche wird auf Grund des Gerbstoffgehaltes ihrer Rinde auch als Heilpflanze eingesetzt. Alle Teile der Eiche, besonders unreife Eicheln, sind wegen den enthaltenen, sehr großen Mengen an Gerbstoffen giftig und können zu Magenschleimhautreizung, Erbrechen oder Durchfall führen.

Geflügelknochen
(gekochte!)sind schlecht verdaubar und können beim Kauen zersplittern und Verletzungen beim Schlucken und/oder Verdauen verursachen.

Kakao und alle kakaohaltigen Nahrungsmittel (siehe auch Schokolade) Der giftige Stoff, der in Kakaokernen und -schalen vorkommt, heißt Theobromin und kann für den Hund tödlich sein. Die tödliche Dosis an reinem Theobromin geben Wissenschaftler für den Hund mit 100-200 mg/kg an. 60g Milchschokolade, bzw. 8g Blockschokolade (je nach Kakaogehalt) pro kg Körpergewicht können Ihren Hund vergiften. Zwei Stückchen Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua bereits tödlich sein. Symptome: Durchfall, Erbrechen, Zittern, Krämpfe, Lähmungen, Bewusstseinsstörung bis hin zum Tod.

Knoblauch enthält (genau wie Zwiebeln)
N-Propyldisulfid. Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut).Laut wissenschaftlichen Untersuchungen kann es ab einer Dosierung von 5 g je kg Körpergewicht des Hundes zu Schädigungen und Vergiftungserscheinungen kommen. 5 g entsprechen ca. 2 Zehen frischen Knoblauchs.

Kohl und Kohlarten
wirken auch bei Hunden blähend.

Nikotin (Tabak) 
Die Aufnahme des Giftes erfolgt in der Regel durch Kauen, bzw. Fressen von Zigaretten oder Kautabak. Dabei sind in erster Linie Welpen betroffen, da diese wesentlich neugieriger sind als ältere Tiere und alles ausprobieren. Anfangs kommt es zur Erregung, später zur Lähmung des Gehirns: Muskelzittern, Speicheln, Erbrechen, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen und Kreislaufkollaps.Tödliche Dosis: 5-25g getrockneter Tabak.

Zwiebeln Die Schwefelverbindungen in der Zwiebel zerstören die roten Blutkörperchen der Tiere. Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund tödlich sein.

Schokolade und Kakao In Schokolade ist der Stoff Theobromin enthalten, der für Tiere giftig ist. Für den Hund ist reines Theobromin beispielsweise schon in einer Dosis von 100 bis 200 Milligramm tödlich. Eine Tafel Vollmilchschokolade enthält bereits 155 bis 232 Milligramm Theobromin und eine Tafel Zartbitterschokolade noch mehr. Zwei Stückchen Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua bereits tödlich sein. Auch größere Hunde reagieren auf entsprechende Mengen nach etwa 4-12 Stunden mit Erbrechen und Durchfall. (Quelle Stiftung Warentest)

Obstkerne (Kirsche, Pflaume, Aprikose, etc.) Bei zerhackten, zerbissenen Kernen Gift: Blausäure Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Atemnot, Krämpfe bis hin zum Tod.


Rohes Schweinefleisch
Rohes Schweinefleisch enthält eventuell das Aujetzki-Virus (Herpesvirus), das für Hunde und Katzen tödlich ist.

Süßigkeiten 
Obwohl sie von den meisten Hunden geliebt werden, gehören sie aufgrund des sehr hohen Zuckergehaltes nicht zur Ernährung eines Hundes

Walnuss 
Das giftige ist nicht die Nuss, sondern die grüne Schale drum herum. Diese Schale ist oft von einem giftigen Pilz befallen, der eine ähnliche Wirkung hat wie Strychnin- bereits eine kleine Menge kann tödlich sein.


Konservierungsstoffe
E210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat). Die Konservierungsmittel E210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat) sind in Hunde- und Katzenfutter gesetzlich verboten. Für Katzen können bereits laut Ökotest 5 Promille tödlich sein. Die für den Menschen zugelassenen Konservierungsmittel finden sich in Fischsalat, aber auch in für Katzen so leckeren Leckerlis wie Krabben, Lachs und anderen Fischerzeugnissen.

Thunfisch Vorsicht auch bei Thunfisch, nicht weil dieser giftig ist, aber laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mit erhöhten Mengen von Methylquecksilber belastet sein kann.

Rohes Schweinefleisch Es enthält oft das Aujetzki-Virus, ein für den Menschen unproblematisches Herpesvirus, das für Hunde und Katzen tödlich und für viele andere Tiere gefährlich ist. Deshalb sollte das Fleisch vor der Verfütterung gut erhitzt bzw. gekocht werden.

Weintrauben und Rosinen Die meisten von uns wissen, dass Weintrauben im "Übermass" (?) zu Vergiftungs-"Erscheinungen" bei Hunden führen können. Doch kaum jemand WEISS!!!!! das die Aufnahme von Weintrauben (gerechnet auf kg/KM) für einen Hund TÖDLICH sein können und zwar sehr KURZFRISTIG.

Weintrauben und Rosinen sind giftig für Hunde

(animal / Marburg, 1.12.04) Unabhängig voneinander warnen jetzt das amerikanische Animal Poisons Control Center (ASPCA) und das britische Institut Veterinary Poisons Information vor Weintrauben. Auffällig oft haben Hunde nach dem Verzehr von Weintrauben schwere Symptome von Vergiftung gezeigt: Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. In einigen Fällen trat sogar Nierenversagen auf. Die Tierärzte der Institute vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher für Hunde sein können, da sie den giftigen Stoff konzentrierter enthalten.

Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (zehn in den USA und neun in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen - Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde. Die Trauben gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen.
Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere.

Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten Sie mit Ihrem Hund schnellstmöglichst zu einem Tierarzt gehen, um dem Nierenversagen vorzubeugen. Eventuell kann das Gift im Darm mit Aktivkohle gebunden werden. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 Gramm (g) Trauben pro Kilogramm (kg) Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass etwa 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

Wichtig ist, die Hunde nicht erst auf den Geschmack zu bringen, damit sie sich nicht selbst bedienen.

Quelle: Deutsches Grünes Kreuz e.V. 

 

Hunde und Katzen: Pfoten weg von diesen Lebensmitteln! von Peta2.de hier klicken !

 

 

Sonstige Giftstoffe


Tabakpflanze (Nicotiana tabacum) Schon 5-25 g getrocknete Tabakblätter (ein Zigarettenstummel oder ein bisschen Kautabak) sind für Hund und Katze eine toxische Dosis. Welpen sind besonders betroffen, denn sie kauen gerne an allem was herumliegt. Trinkt der Hund aus einer Pfütze, in der ein paar Zigarettenkippen schwimmen, kann er sich auch dadurch vergiften und sterben.

Laut US-Forschungsergebnissen schadet das Passivrauchen auch Katzen. Sie atmen den Zigarettenrauch nicht nur ein, sie lecken sich die giftigen Substanzen auch noch aus dem Fell. Katzen in Raucher-
haushalten erkranken laut US-Forschern mehr als doppelt so häufig wie ihre Artgenossen in rauchfreien Wohnungen, unter anderem an Lymphdrüsenkrebs. (Elizabeth R.Bertone et al., American Journal of Epidemiology 2002; 156:268-273)

 

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Das Einmaleins der Kennzeichnung von Futtermitteln:
Inhaltsangaben richtig lesen


Jeder Futtermittelhersteller ist gesetzlich zur Kennzeichnung des Futters verpflichtet. Das Lesen und richtige Interpretieren, was in dem Futter enthalten ist und was nicht ist eine Wissenschaft für sich und nicht verbraucherfreundlich. Im folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick, wie die Etiketten zu interpretieren sind.

Gesetzliche Vorschriften für die
Kennzeichnung von Mischfuttermitteln:


1. Bezeichnung des Futtermittel
(z.B. Alleinfuttermittel, Ergänzungsfuttermittel, Beifutter).

2. Feuchtigkeitsanteil, wenn dieser größer als 14% ist.

3. Futterinhaltsstoffe. Unter dem Label Zusammensetzung finden Sie hier aber nicht die einzelnen Zutaten aufgelistet, sondern eine für den Laien schwer interpretierbare Nährstoffanalyse des Futters. Sie finden stattdessen Aussagen über Kategorien. Detailerläuterungen finden Sie hier.

4. enthaltene Einzelfuttermittel bzw. Futtermittelgruppen (siehe Detailerläuterungen unter: Woraus ist das Futter zusammengesetzt?).

5. Nettogewicht.

6. Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. Herstellerdatum.

7. Zusatzstoffe.

Woraus besteht industriell gefertigtes Hunde- und Katzenfutter?


Unter der Rubrik Inhaltsstoffe finden Sie nicht die Zutaten aufgelistet, sondern eine Analyse der Nährstoffe. Folgende Inhaltsstoffe müssen dabei in Prozent angeben werden, jeweils bezogen auf 100 g Futter:

1) Feuchtigkeit wenn größer als 14 %
2) Rohasche
3) Rohprotein
4) Rohfett
5) Rohfaser

Was bedeutet Feuchtigkeit?


Mit Feuchtigkeit ist der Wassergehalt des Futters gemeint. Der gängige Feuchtigkeitsanteil von um die 80% bedeutet demnach einen Wassergehalt von 80%.

Was bedeutet der Begriff Rohasche?


Rohasche beinhaltet alle mineralischen Bestandteile des Futters, d.h. nicht nur lebenswichtige Mineralstoffe, sondern auch wertlose Substanzen wie z.B. Sand.

Was bedeutet der Begriff Rohprotein?


Die in der Nahrung enthaltene Eiweißmenge wird als Rohprotein bezeichnet, dies ist allerdings nur die Gesamtmenge an Eiweiß. Die Kategorie sagt nichts über die Qualität des Eiweißes aus, noch wird zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß unterschieden und man erhält auch keine Informationen über die Verdaulichkeit.

Was versteht man unter Rohfett?


Rohfett bezeichnet alle im Futter enthaltenen Fette. "Mit steigenden Fettgehalten im Futter nimmt bei sonst gleichen Bedingungen der Energiegehalt linear zu; proportional müssen auch die Gehalte der übrigen Nährstoffe ansteigen". (Meyer und Zentek 2004)

Was sind Rohfasern?


Rohfaser bezeichnet die Ballaststoffe, also die schwer bis unver-
daulichen Komponenten pflanzlicher Herkunft. "Geringe Mengen sind für die Regulation der Darmtätigkeit ebenso wie für die Stabilisierung der Kotkonsistenz unentbehrlich". (Meyer und Zentek 2004)

Die Rubrik Zusammensetzung


Unter den Rubriken Zusammensetzung sollten Sie Angaben über die verwendeten Einzelfuttermittel finden, die "entweder in % oder in absteigender Reihenfolge ihrer Anteile aufgeführt werden müssen". Leider erfahren Sie dabei weder etwas über die genauen Zutaten des Futters noch etwas über dessen Qualität.

Die gesetzliche Kennzeichnung wird laut Prof. Meyer und Prof. Zentek dadurch verwässert, dass "nicht jedes Einzelfuttermittel, sondern alternativ auch nur bestimmte Gruppen von Einzelfuttermitteln angegeben werden dürfen wie z.B. Fleisch und tierische Nebener-
zeugnisse oder pflanzliche Eiweißextrakte".(Meyer und Zentek 2004)

Was sind tierische Nebenerzeugnisse?


Konkret bedeutet dies, dass sich im Futter nicht nur Schlachtnebenprodukte wie Leber, Nieren, Lunge, Herz und gereinigte Mägen befinden können, die auch für den menschlichen Verzehr zugelassen sind, sondern eben auch Schlachtabfälle wie Borsten, Augen, Klauen, Krallen, Federn, Hörner und Wolle, die für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen sind und in Tierkörperbeseitigungsanlagen zusammen mit Tierkadavern zu Tiermehl verarbeitet werden.

Zugelassene Zusatzstoffe


Gesetzlich zugelassene Zusatzstoffe im Futter können neben Vitaminen und Spurenelementen auch Aroma und appetitanregende Mittel, Konservierungsstoffe, färbende Stoffe, Säureregulatoren, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermittel, Bindemittel, Fließhilfsstoffe und Gerinnungshilfsstoffe sein.


Quelle: http://www.ernaehrungfuenfelemente.de/html/info/tiere.html
 

Mein Hund *Krümel* ein Cavalier King Charles Spaniel, mit Frauchen  
   
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BITTE UNTERSCHREIBEN !!!  
 
 
Streicheln für die Seele!  
   
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